Beispiel
Beispiel: Dokumentation einer Bedarfsanalyse
So sieht die Dokumentation aus, die Sie nach einer Bedarfsanalyse erhalten. Der Fall: ein Teilehändler, dessen Warenwirtschaft (ERP) und B2B-Marktplatz von Hand abgeglichen werden.
Ausgangslage
Bestellungen vom Marktplatz kommen per Mail und werden in die Warenwirtschaft getippt. Bestand und Preise gehen von Hand an den Marktplatz, als CSV-Export aus der Warenwirtschaft und Import dort. Den Lieferstatus tragen Sie von Hand im Marktplatz ein. Die Zahlen weichen voneinander ab, und es wird Ware verkauft, die nicht mehr da ist.
Skizze
Anforderungen
- Muss am ersten Tag laufen
- Bestand aus der Warenwirtschaft an den Marktplatz, täglich, gegen den Live-Bestand. Bestellungen vom Marktplatz automatisch in die Warenwirtschaft. Es wird nie mehr Ware verkauft, als vorhanden ist.
- Unverzichtbar
- Preise aus der Warenwirtschaft in den Marktplatz. Lieferstatus zurück an den Marktplatz. Eine feste Regel, welche Seite gilt, wenn beide denselben Datensatz geändert haben.
- Schön zu haben
- Ein Protokoll jedes Abgleichs, damit sich nachvollziehen lässt, was wann geändert wurde.
- Sahnehäubchen
- Eine Meldung, wenn ein Artikel knapp wird oder der Abgleich ausfällt.
Entfällt
Weitere Marktplätze, Retourenverwaltung, eine eigene Oberfläche.
Reihenfolge der Umsetzung
- Bestandsabgleich mit Schutz vor Überverkauf14
- Bestellungen vom Marktplatz in die Warenwirtschaft16
- Preisabgleich6
- Lieferstatus zurück an den Marktplatz6
- Konfliktregel und Fehlerverhalten8
Zusammen 50 Komplexitätspunkte.
Offene Fragen
- Welche Seite gilt, wenn beide denselben Datensatz geändert haben?
- Wie oft muss der Bestand abgeglichen werden, und wie aktuell muss er sein?
- Was passiert mit Marktplatz-Bestellungen für Artikel, die die Warenwirtschaft nicht kennt?
So sieht Ihre Dokumentation aus
Nach dem Gespräch halte ich Ihre Abläufe, die Anforderungen und die Reihenfolge der Umsetzung in dieser Form fest.
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